Themenroute · Start & Ziel Can Pastilla

Es Trenc – Caló des Moro

Es Trenc & Caló des Moro: 141 km Badetour durch Mallorcas Süden

  • Mittel
  • 141 km
  • 752 m
  • ≈ 5–6 h

Karte und Höhenprofil

Fahren Sie mit der Maus über das Höhenprofil – die Karte zeigt, wo Sie gerade sind.

Einkehr unterwegs

Bewährte Stopps, an denen Radfahrer gern für Kaffee, Essen oder Wasser anhalten.

  • Restaurant 36 km
    Restaurant Club Nàutic Sa Ràpita Sa Ràpita

    Terrasse direkt am Hafen von Sa Ràpita, geöffnet ab 8 Uhr: Kaffee und ein Snack oder mittags Paella und Fideuà. Dienstags Ruhetag.

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  • Café 54 km
    Bar Cafetería Es Dolç Colònia de Sant Jordi

    Café und Eisdiele in der Carrer Gabriel Roca am Strand Es Dolç: Tostadas und frisch gepresster Orangensaft, Kaffee, hausgemachte Kuchen und Eis. Täglich ab 8 Uhr geöffnet.

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  • Restaurant 59 km
    Bodega Barahona – Casa Manolo Ses Salines

    Familiengeführte Institution am Dorfplatz direkt an der Route, bekannt für Calamar de potera, frischen Fisch und Tapas. Mittags 13–15:30 Uhr (freitags ab 11 Uhr), abends ab 19 Uhr; montags Ruhetag.

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  • Restaurant 85 km
    Sa Plaça Santanyí

    Terrasse direkt an der Plaça Major, rund 200 m von der Route, für ein spätes Mittagessen: Tapas, Meeresfrüchte-Paella oder gegrillter Tintenfisch. Öffnet um 13 Uhr, dienstags Ruhetag.

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  • Café 109 km
    Pastisseries Pomar Campos

    Familienbäckerei, seit 1902 in der Carrer Plaça 20, rund 100 m von der Route am Hauptplatz: Ensaïmadas sowie süßes und herzhaftes Gebäck für die letzten 32 km. Geöffnet 7–20 Uhr.

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Es Trenc & Caló des Moro: 141 km Badetour durch Mallorcas Süden

Routenzusammenfassung:

Ein Strandtag auf dem Rad: 141 km, rund 750 Höhenmeter und sieben Strände und Buchten auf den 55 Küstenkilometern zwischen Sa Ràpita und Mondragó. Durchs Hinterland geht es nach Llucmajor, hinunter ans Meer nach S'Estanyol und dann von Strand zu Bucht: Sa Ràpita, Es Trenc, Colònia de Sant Jordi, Caló des Moro, Cala Llombards, Cala Santanyí, der Hafen von Cala Figuera und S'Amarador im Naturpark Mondragó.

Für fitte Fahrer, die einen langen Tag nicht scheuen. Rechnen Sie mit 5–6 Stunden im Sattel plus 2–3 Stunden für Baden und kurze Fußwege. Alles ist asphaltiert, der höchste Punkt liegt bei nur 170 m. Einkehren können Sie am Hafen von Sa Ràpita, an der Uferstraße von Colònia, in Ses Salines, in Santanyí und in der Konditorei Pomar in Campos.

 Zusammenfassung der Radroute:

Km 0–16: Vom Shop über den Camí de Can Alegria auf die alte Landstraße nach Llucmajor, die Ma-19A. Der einzige längere Anstieg des Tages: rund 150 Höhenmeter auf 7–8 km, im Schnitt etwa 2 %, nur kurze Rampen mit 4–5 %. Höchster Punkt: 170 m, etwa 4 km vor Llucmajor.

Km 16–37: Die Ma-6015 fällt rund 15 km sanft bis S'Estanyol ab. Schnell, ohne Einkehr – hintereinander fahren. Die Küstenstraße Via de la Mediterrània führt nach Sa Ràpita.

Km 37–54: Stichstraße bis zum Straßenende in Ses Covetes, ruhige Feldwege und die Ma-6040 vorbei an den Salinen nach Colònia de Sant Jordi. Auf der kurzen Uferpromenade nur Schritttempo.

Km 54–96: Ein 4,5 km langer Zweirichtungsradweg neben der Ma-6100, durch eine Holzleitplanke getrennt und mit Fußgängern geteilt, führt nach Ses Salines; die Straße daneben hat keinen Seitenstreifen. Dann die Buchten: Nach jedem Bad geht es wieder bergauf. Am steilsten sind die Auffahrten aus Cala Llombards und Cala Santanyí, einige hundert Meter mit 7–8 %. Ab Santanyí: Abstecher nach Mondragó, je 5 km hin und zurück.

Km 96–141: Die Ma-19 nach Campos ist eine schnelle, zweispurige Landstraße. Hinter Campos umgehen ruhige Nebensträßchen über den Camí des Palmer die vierspurige Ma-19: rund 20 km meist sanft bergan auf 128 m, 5 km Abfahrt nach S'Arenal und über die Platja de Palma zurück zum Shop.

 Touristische Zusammenfassung:

Die Hauptrolle spielt das Meer in allen Türkistönen. Es Trenc ist Mallorcas bekanntester Naturstrand: rund 7 km Sand und Dünen ohne ein einziges Hotel. Seit 2017 ist er zusammen mit dem Feuchtgebiet Salobrar de Campos Naturpark, dort lassen sich mit etwas Glück Flamingos beobachten. In Colònia de Sant Jordi legen die Boote zum Nationalpark Cabrera ab, sein Besucherzentrum liegt direkt an der Uferstraße.

Weiter östlich zerfällt die Küste in schmale Buchten: Caló des Moro, eine der meistfotografierten der Insel, Cala Llombards mit ihren Bootshäusern, das Felsentor Es Pontàs, der Fischerhafen Cala Figuera und die Dünen von S'Amarador. Santanyí ist aus goldenem Sandstein gebaut, Markt ist mittwochs und samstags vormittags.

Tipps unserer Guides

  • Planen Sie 9–10 Stunden ein und starten Sie spätestens um 8:30 Uhr. In Can Pastilla geht die Sonne Anfang Oktober gegen 19:30 Uhr unter, am 24. Oktober gegen 19 Uhr und nach der Zeitumstellung am 25. Oktober schon gegen 18 Uhr (im Dezember gegen 17:30 Uhr). Wenn Sie in die Dunkelheit kommen könnten: weißes Front- und rotes Rücklicht sowie eine Warnweste mitnehmen – in Spanien außerorts nachts Pflicht.
  • An den Stränden und in den Dünen des Naturparks Es Trenc sind Räder verboten, bewachte Abstellplätze gibt es an den Buchten nicht – nehmen Sie ein Schloss mit. Leichte Schuhe braucht es für den 1,5 km langen Fußweg zum Caló des Moro, der auf rutschigem Fels endet, und für die Treppen in Cala Llombards; Badesachen und ein dünnes Handtuch passen in die Satteltasche.
  • Damit alle Einkehrstopps offen haben, fahren Sie am besten von Mittwoch bis Sonntag: Casa Manolo in Ses Salines schließt montags, das Hafenrestaurant in Sa Ràpita und Sa Plaça in Santanyí dienstags. Nehmen Sie zwei Flaschen mit – zwischen Llucmajor und S'Estanyol gibt es 15 km lang nichts.
  • Auf den schnellen Straßen Ma-6015 und Ma-19 hintereinander fahren, zwischen Colònia und Ses Salines den Radweg nutzen und auf der Promenade von Colònia Schritttempo. Im Juli und August sind die Buchten, allen voran Caló des Moro, überlaufen; im Frühjahr und Herbst ist es viel ruhiger. Jedes Rennrad passt, alles ist asphaltiert – mit 28-mm-Reifen fahren sich die Feldwege angenehmer.
  • Mittwochs und samstags vormittags (9–13 Uhr) füllt der Markt die Plaça Major von Santanyí – tolle Stimmung, aber langsames Durchkommen. Flor de Sal müssen Sie nicht 90 km mitschleppen: Die Marke hat auch einen Laden an der Avinguda de Bartomeu Riutort 22 in Can Pastilla, keinen Kilometer von unserem Shop.

Wussten Sie schon?

  • Im September 2006 kletterte der Amerikaner Chris Sharma ohne Seil, nur das Meer unter sich, durch den Felsbogen Es Pontàs bei Cala Santanyí – die weltweit erste Deep-Water-Solo-Route im Grad 9a+. Quelle
  • Santanyí-Stein reiste weit: Schon in der ersten Hälfte des Jahres 1451 wurde beim Wiederaufbau des Castel Nuovo in Neapel Marès-Sandstein aus Santanyí und Felanitx verbaut. Quelle
  • Der Nationalpark Cabrera, zu dem Boote ab Colònia de Sant Jordi fahren, wurde 1991 gegründet. 2019 wuchs er von 10.021 auf 90.800 ha und ist seitdem der größte Meeres-Nationalpark im westlichen Mittelmeer. Quelle

Orte entlang der Route

  1. 136 km

    Sa Ràpita

    Kleiner Jachthafen am Westende der Es-Trenc-Strände. Die Terrasse des Restaurants im Club Nàutic blickt direkt auf die Boote – nach 36 km der ideale erste Kaffeestopp.

  2. 241 km

    Es Trenc – Ses Covetes

    Die Straße endet im Weiler Ses Covetes, 5–10 Minuten zu Fuß vom Sand. Von hier zieht sich Es Trenc nach Südosten, rund 7 km Dünen und Pinien ohne Hotels. Schließen Sie das Rad am Straßenende ab: Am Strand und in den Dünen sind Räder verboten.

  3. 350 km

    Salines d'Es Trenc

    Salzfelder direkt an der Ma-6040. Der Werksladen von Flor de Sal d'Es Trenc (Ma-6040 km 8,7) liegt rund 250 m abseits der Route; Führungen durch die Salinen lassen sich vorab telefonisch oder per E-Mail anfragen.

  4. 454 km

    Colònia de Sant Jordi

    Hafenort mit den Stränden Es Port und Es Dolç links und rechts der Uferstraße. Hier legen die Boote zum Cabrera-Archipel ab. Das Besucherzentrum des Nationalparks liegt an der Route in der Carrer Gabriel Roca: täglich 10–17 Uhr, von Juni bis September bis 18 Uhr, im Dezember und Januar geschlossen.

  5. 559 km

    Ses Salines

    Ruhiges Dorf, benannt nach den Salinen. Die Route führt direkt an der Plaça Sant Bartomeu vorbei, mit einem Flor-de-Sal-Laden und der Bodega Barahona – Casa Manolo, berühmt für ihren Calamar de potera.

  6. 667 km

    Caló des Moro & Cala Llombards

    Rad am kostenlosen Parkplatz an der Einfahrt nach Cala Llombards abschließen und etwa 1,5 km (15–20 Min.) zu Fuß zum Caló des Moro gehen; der letzte Abstieg führt über steilen, rutschigen Sandstein. Mit dem Rad geht es danach rund 1,3 km weiter nach Cala Llombards, einer Bucht mit weißem Sand und Bootshäusern der Fischer, zu der Stufen hinunterführen.

  7. 778 km

    Cala Santanyí & Es Pontàs

    Sandbucht am Ende einer steilen Abfahrt. Gleich südlich davon steht der Felsbogen Es Pontàs im Meer, den Chris Sharma 2006 bezwang. Die paar hundert Meter zurück hinauf mit 7–8 % gehören zu den steilsten des Tages.

  8. 881 km

    Cala Figuera

    Kein Strand, dafür ein schmaler, fjordartiger Hafen mit weißen Bootshäusern (escars), deren Tore direkt ins Wasser gehen. Lassen Sie das Rad oben an der Straße und gehen Sie hinunter zum Kai, wo noch eine kleine Fischerflotte liegt.

  9. 985 km

    Santanyí

    Städtchen aus goldenem Marès-Sandstein, rund 200 m von der Route. Sehenswert sind die Porta Murada, der letzte Rest der Stadtmauer, und die Kirche Sant Andreu mit der Orgel, die Jordi Bosch 1762 für das Dominikanerkloster in Palma baute. Markt ist mittwochs und samstags von 9 bis 13 Uhr rund um die Plaça Major.

  10. 1091 km

    S'Amarador – Mondragó

    Ende des Abstechers im Naturpark Mondragó, geschützt seit 1992. Vom Parkplatz sind es nur wenige Minuten zu Fuß zum Strand S'Amarador mit seinem wertvollen Dünensystem, gleich dahinter liegt die Cala Mondragó.

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