Die Fahrerposition auf dem Mountainbike
Der Fahrer sollte sich auf einem Mountainbike in jeder Situation absolut natürlich fühlen können. Der ganze Körper muss entspannt sein und das Fahrrad die Möglichkeit haben, sich in jedem Gelände frei zu bewegen. Es…

Der Fahrer sollte sich auf einem Mountainbike in jeder Situation absolut natürlich fühlen können. Der ganze Körper muss entspannt sein und das Fahrrad die Möglichkeit haben, sich in jedem Gelände frei zu bewegen. Es sollte reibungslos über Steine, Kies, Wurzeln oder einen befestigten Weg fahren können.
Die Position des Fahrers sollte dem Charakter des Geländes entsprechen. Je steilere Anstiege Sie bewältigen möchten, desto weiter sollte Ihr Schwerpunkt vorne oder hinten sein. Beim Fahren im Sattel bleibt der Körper ruhig, aber wenn wir stehend fahren, sollten wir die effektive Nutzung des ganzen Körpers nicht vergessen und die Arbeit unserer Arme und Beine synchronisieren.
Das häufigste problem? reifen mit zu hohem luftdruck
Harte Reifen verschlechtern die Haftungsfähigkeit auf dem Boden. Wenn der Reifen zu wenig aufgepumpt ist, ist das Fahrrad schwerer zu kontrollieren, die Energieübertragung aus dem Treten niedriger und der Reifen schadenanfälliger. Der optimale Reifendruck im Gelände beträgt 1,5 bis 2,2 bar. Auf der Straße können Sie Ihre Reifen mit bis zu 3 bar aufpumpen. Der entscheidende Faktor für den resultierenden Druck des MTB-Reifens ist jedoch das Gewicht des Fahrers.
Treten und schalten
Die Technik des Tretens besteht in runden aneinanderknüpfenden Bewegungen mit Ihren Füßen. In der ersten Phase drückt der Fahrer den Fuß zunächst nach unten. Bei der anschließenden Bewegung der Gliedmaße nach oben, sollte der Fahrer seine Wade und seine Kniesehnen in Einklang bringen und gleichmäßig an die erste Bewegung anknüpfen. Der Rumpf bleibt ruhig, und lässt nur die unteren Gliedmaßen arbeiten. Bei einer Fahrt auf flachem Profil liegt die optimale Trittfrequenz zwischen 90 und 120 Umdrehungen pro Minute. Beim Anstieg ist es besser, einen niedrigeren Gang einzulegen und die Trittfrequenz zwischen 60 und 80 U pro Minute zu halten.
Die gangschalttechnik
Das Schalten der Gänge sollte gleichmäßig und mit ausreichendem Vorlauf erfolgen. Daher muss man unbedingt die Strecke beobachten und rechtzeitig auf einen Rhythmuswechsel vorbereitet sein, besonders vor einem steilen Aufstieg. Wir sollten niemals bei Vollgas schalten. Und wenn wir zwei oder drei Zahnräder haben, ist es auch sehr wichtig, die optimale Kettenlinie beizubehalten und eine Diagonale zwischen Zahnrad und Kassette zu vermeiden. Denn dadurch würden wir ein rasche Abnutzung unsere Komponenten und ein Herunterfallen der Kette riskieren.
Durch höhere Trittfrequenz und optimale Gangschaltung schont der Fahrer seine Muskeln und hält somit größere und längere Belastung aus.

