Richtige Kurvendurchfahrt
Jede Kurve sollten wir mit so wenig Geschwindigkeitsverlust wie möglich und mi der höchstmöglichen Sicherheit durchfahren. Besonders in bergigem Terrain und bei schnellen Abfahrten gilt es ein paar Dinge zu beachten.

Jede Kurve sollten wir mit so wenig Geschwindigkeitsverlust wie möglich und mi der höchstmöglichen Sicherheit durchfahren. Besonders in bergigem Terrain und bei schnellen Abfahrten gilt es ein paar Dinge zu beachten.
FORMEL-1-STIL
Offene Kurven, in denen wir sicher einsehen können und bei denen wir sicher sein können, dass in der Gegenrichtung keine Gefahr droht, kann man im Stil der Formel 1 durchfahren. Bevor wir in die Kurve einfahren, lenken wir in Richtung äußerer Fahrbahnrand ein, von da aus durch die Kurvenmitte und erneut zu ihrem Außenrand.
Die Geschwindigkeit sollte vor der Einfahrt in die Kurve verringert werden. Bei der eigentlichen Kurvendurchfahrt ist es viel besser und sicherer zu beschleunigen als zu bremsen. Das Unterschätzen einer Kurve sowie Bemühungen um eine Drosselung der Geschwindigkeitsverlust bei deren Durchfahrt führt häufig zu Gefahrensituationen oder sogar zu Unfällen.
NEIGUNG UND TRETFREQUENZ
Bei einer Kurvendurchfahrt, besonders bei höherer Geschwindigkeit, können wir durch die Neigung des Fahrrads in Richtung Kurve erzielen, wobei wir das Gewicht auf dem Außenpedal belassen. Bei freier Sicht auf die Lage hinter der Kurve, zögern Sie nicht, auch während der Durchfahrt weiterzutreten, und sich auf die höchst mögliche Geschwindigkeit in dem folgenden flachen Abschnitt einzustellen.
Bei der Durchfahrt von engen Kurven besonders in bergigem Gelände müssen wir der Situation auf der Straße vor uns äußerste Aufmerksamkeit schenken. In solchen Serpentinen sollten wir in der Regel nicht auf die Kurvenmitte einlenken und die Geschwindigkeit bei der Kurvenausfahrt zugunsten unserer Sicherheit drosseln.

