Themenroute · Start & Ziel Can Pastilla
Monti-Sion – Castellitx
- Moderat
- 84 km
- 736 m
- ≈ 3–4 h
Karte und Höhenprofil
Fahren Sie mit der Maus über das Höhenprofil – die Karte zeigt, wo Sie gerade sind.
Einkehr unterwegs
Bewährte Stopps, an denen Radfahrer gern für Kaffee, Essen oder Wasser anhalten.
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Restaurant 31 kmRestaurant Monti-Sion Porreres
Km 31: Bar-Restaurant direkt im Heiligtum mit Aussichtsterrasse; mallorquinische Hausmannskost aus saisonalen Zutaten, Kaffee und Getränke. Donnerstag, Samstag und Sonntag 9–18 Uhr, Freitag 9–24 Uhr; Montag bis Mittwoch geschlossen.
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Café 49 kmBar s'Hostal Montuïri
Km 49: Dorfbar am Camí de Manacor, etwa 200 m abseits der Route, bekannt für Pa amb oli in verschiedenen Größen mit Schinken, Käse, Sobrasada oder Camaiot. Dienstag bis Sonntag 8–24 Uhr, montags geschlossen.
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Restaurant 56 kmCal Dimoni Algaida
Km 56: Restaurant an der alten Landstraße Palma–Manacor, direkt an der Route am Ortseingang von Algaida; Sobrasada und Fleisch vom Mandel- und Walnussholzfeuer, dazu Porcella oder Arròs brut. Geöffnet 9–23 Uhr, mittwochs Ruhetag.
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Drei Heiligtümer im Pla: Monti-Sion, Sant Miquel und Castellitx
Routenzusammenfassung:
Eine Kulturrunde ins Herz Mallorcas für alle, die mehr wollen als Kilometer: drei Heiligtümer auf Hügeln, die keine unserer anderen Touren anfährt. Auf 84 km sammelst du rund 740 Höhenmeter, aber in kleinen Portionen – zwei kurze Anstiege nach Monti-Sion und auf den Puig de Sant Miquel, ein sanftes Ansteigen nach Castellitx, dazwischen lange, entspannte Abschnitte durch die Ebene des Pla. Wer halbwegs fit ist, schafft das gut; rechne mit 3,5–4 Stunden im Sattel und 5–6 Stunden mit Besichtigungen und Mittagessen. Die Strecke ist praktisch durchgehend asphaltiert. Stärken kannst du dich auf der Terrasse von Monti-Sion (km 31, Donnerstag bis Sonntag), mit Pa amb oli in der Bar s'Hostal in Montuïri (km 49, montags zu) oder mit Sobrasada vom Holzgrill im Cal Dimoni in Algaida (km 56, mittwochs zu).
Zusammenfassung der Radroute:
Km 0–17: Ruhige Sträßchen führen zur Ma-19A, der alten Straße nach Llucmajor. Ab km 3 steigt sie stetig auf etwa 165 m bei km 12, dann geht es wellig nach Llucmajor.
Km 18–29: 11 km auf der Ma-5020 nach Porreres, offen und wellig, mit schnellerem Regionalverkehr – fahrt hintereinander.
Km 30–33: Abstecher nach Monti-Sion, 1,8 km mit 6,2 % und einigen Kehren; die steilste Stelle (bis 9 %) kommt früh. Zurück auf demselben Weg.
Km 33–42: Die Ma-5030 umfährt Porreres im Westen, dann geht es auf ruhigen Sträßchen zum Camí vell de Montuïri a Porreres, einem schmalen alten Weg, als Radroute ausgewiesen.
Km 43–46: hinauf auf den Puig de Sant Miquel und zurück – rund 1,4 km Anstieg, unten am steilsten; die letzten 0,9 km haben 4,6 %.
Km 46–56: Durch Montuïri auf den Hauptstraßen (der alte Kern ist eng und teils gepflastert), dann auf der alten Straße neben der Ma-15 sanft von 135 auf 185 m hinauf nach Algaida. Die Ma-15 selbst meidest du.
Km 57–66: die Castellitx-Schleife auf schmalen asphaltierten Feldwegen – Kirche bei km 61, höchster Punkt des Tages (rund 245 m) bei km 63, zurück nach Algaida.
Km 66–84: Camí de Cas Brau und ein Sträßchen neben der Ma-15 fallen fast 200 m in die Ebene, dann flach über Ma-5013 und Ma-19A zum Shop.
Touristische Zusammenfassung:
Diese Runde ist eine kleine Wallfahrt durch den Pla, das bäuerliche Herz Mallorcas, wo die Dörfer ihre Hügel mit Heiligtümern krönen. Monti-Sion über Porreres entstand 1498: Sein fünfeckiger Kreuzgang ist auf der Insel einzigartig, die Grammatikschule lehrte bis 1835 Latein, und bei klarer Sicht reicht der Blick bis Cabrera. Auf dem Puig de Sant Miquel ist schon 1395 ein Einsiedler belegt. Castellitx, allein zwischen Feldern, ist eine der 28 Landpfarreien, die nach der päpstlichen Bulle von 1248 entstanden. Am Osterdienstag feiert Montuïri auf seinem Hügel den Dia del Puig, und Algaida pilgert nach Castellitx. Dazwischen: Porreres mit seinen Aprikosen, Montuïris Windmühlen und Algaidas Gasthäuser an der alten Landstraße.
Anstiege Klick zeigt ihn auf der Karte
- Santuari de Monti-Sion ab Porreres 1,8 km · Ø 6,2 % · max. 9,2 % · Gipfel 235 m km 43–45
- Puig de Sant Miquel ab Montuïri 0,9 km · Ø 4,6 % · max. 8,4 % · Gipfel 228 m km 61–61
Tipps unserer Guides
- Wähl den Tag: Das Restaurant in Monti-Sion öffnet nur Donnerstag bis Sonntag, die Bar s'Hostal hat montags und Cal Dimoni mittwochs zu – am besten fährst du also Donnerstag bis Sonntag. Kircheninnenräume, vor allem in Castellitx, sind außerhalb der Gottesdienste oft verschlossen; Anlage und Aussicht lohnen trotzdem.
- Nimm ein Schloss mit und geh die letzten Meter zu Fuß: Räder bleiben vor Kreuzgängen und Kirchen. Drinnen die Schultern bedecken und mit Cleats auf den alten Steinböden vorsichtig sein.
- Auf Ma-5020 und Ma-5030 hintereinander fahren, nie auf die schnelle Ma-15 auffahren und die Kreuzungen bei Montuïri und Algaida vorsichtig nehmen. Auf den schmalen Sträßchen nach Castellitx kommen dir Traktoren entgegen. Jedes Rennrad passt: Die steilsten Stellen haben um 9 %, und die kurzen Rampen nach Monti-Sion und auf den Puig de Sant Miquel kann man notfalls schieben.
- Im Pla gibt es wenig Schatten. Nimm zwei Flaschen mit und füll in Porreres, Montuïri und Algaida nach. Nachmittags weht oft die Seebrise von der Bucht von Palma herein – auf den letzten Kilometern zur Küste kann sie dir entgegenkommen.
- Die Sonne geht Ende September gegen 19:30 Uhr unter, nach der Zeitumstellung am 25. Oktober gegen 18 Uhr. Bleibst du freitags zum Abendessen in Monti-Sion (bis Mitternacht offen), fährst du im Dunkeln heim: Auf Überlandstraßen sind nachts weißes Vorderlicht, rotes Rücklicht und reflektierende Kleidung Pflicht.
Wussten Sie schon?
- Die Straße hinauf nach Monti-Sion bauten die Einwohner von Porreres an einem einzigen Tag, dem 14. Januar 1954 – als Zeichen ihrer Volksfrömmigkeit. Quelle
- Castellitx war eine der 28 Landpfarreien, die auf Mallorca nach der Bulle von Papst Innozenz IV. aus dem Jahr 1248 entstanden. Nach den Verordnungen König Jakobs II. zog der Pfarrsitz später nach Algaida, die Kirche wurde zum Heiligtum. Quelle
- Das erste Gebäude auf dem Puig de Sant Miquel ist 1395 belegt: Der Einsiedler Bartomeu Aguilar erhielt eine Schenkung, um zwei Häuser zu bezahlen, die er auf dem damaligen Puig de Romanyà gebaut hatte. Quelle
Orte entlang der Route
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117 km
Llucmajor
Flächenmäßig die größte Gemeinde Mallorcas (327 km²). 1349 beendete die Schlacht von Llucmajor das unabhängige Königreich Mallorca, König Jakob III. fiel in ihr. Die Route führt dicht am Zentrum vorbei – ideal für den ersten Kaffee.
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231 km
Santuari de Monti-Sion
1498 gegründet, auf einem rund 250 m hohen Hügel südlich von Porreres. Der fünfeckige Kreuzgang mit Rundbögen ist auf Mallorca einzigartig, die Grammatikschule bereitete bis 1835 auf die Universität in Palma vor. Schließ das Rad am Eingang an; Kreuzgang, Kirche und der Blick bis Cabrera brauchen zu Fuß 15–20 Minuten.
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335 km
Porreres
Die Route umfährt den Ort auf der Ma-5030; Hauptplatz und Pfarrkirche liegen rund 600 m östlich. Porreres ist seit Jahrzehnten vor allem für seine Aprikosen bekannt. Die Bar ca'n Guillem am Platz hat täglich geöffnet und Radständer an der sonnigen Terrasse – die Alternative, wenn das Restaurant in Monti-Sion zu hat (Montag bis Mittwoch).
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439 km
Camí vell de Montuïri a Porreres
Die alte Verbindung zwischen beiden Dörfern, heute ein schmales, als Radroute ausgewiesenes Asphaltsträßchen. Kaum Autos, offene Felder, und vor dir wächst der Puig de Sant Miquel – die ruhigsten Kilometer des Tages.
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545 km
Puig de Sant Miquel
Hügel über Montuïri mit dem Oratorium der Mare de Déu de la Bona Pau; das erste Gebäude hier ist 1395 belegt. Der Blick reicht fast rundum über den Pla. Das Gipfelrestaurant haben 2026 die Betreiber von s'Hostal in Montuïri wiedereröffnet, zunächst abends und am Wochenende – prüf die Zeiten, bevor du fest damit planst.
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648 km
Montuïri
Ein Dorf auf einem Hügel mit alten Windmühlen am Horizont. Bleib auf den Hauptstraßen Carrer de Ramon Llull und Carrer de Palma, der alte Kern ist eng und teils gepflastert. Die Bar s'Hostal für die Mittagspause liegt am Camí de Manacor im kleinen Gewerbegebiet am Südwestrand (km 49).
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756 km
Algaida
Ein Dorf an der alten Landstraße Palma–Manacor, das Cal Dimoni liegt direkt an der Route. Die Pfarrkirche hütet heute die Schätze von Castellitx: den gotischen Altar der Heiligen Petrus und Paulus aus dem 15. Jahrhundert, Joan Pellisser zugeschrieben, und die Figur der Mare de Déu de la Pau von 1430. Du kommst zweimal durch, bei km 56 und km 66.
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861 km
Castellitx
Die Kirche Mare de Déu de la Pau steht allein auf einer 226 m hohen Anhöhe zwischen Feldern. Sie stammt aus der Wiederbesiedlung im 13. Jahrhundert, als sie eine der ersten Landpfarreien Mallorcas war; das Presbyterium kam im 17. Jahrhundert hinzu. Rechne nicht mit offener Tür – der Ort und seine Stille sind der Lohn.
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