Extrem & Training · Start & Ziel Can Pastilla
Randa 5×
- Königsetappe
- 89 km
- 1.574 m
- ≈ 4–4½ h
Karte und Höhenprofil
Fahren Sie mit der Maus über das Höhenprofil – die Karte zeigt, wo Sie gerade sind.
Randa 5×: fünfmal hoch nach Cura – von Sweet Spot bis Schwelle
Zusammenfassung:
Eine harte, strukturierte Bergeinheit für starke Vereinsfahrer, Jedermann-Fahrer in der Vorbereitung auf die Mallorca 312 und Langdistanz-Triathleten mit etwa 3 W/kg oder mehr. Der Trainingsreiz: lange, progressive Arbeit von Sweet Spot bis Schwelle an einem echten Anstieg – fünfmal die Ma-5018 von Randa zum Santuari de Cura (4,7 km, im Schnitt 5,5 %), einmal davon mit niedriger Trittfrequenz als Kraftausdauer; jede Abfahrt ist Erholung. Insgesamt 89,4 km, rund 1.570 Höhenmeter und 4–4,5 Stunden. Sicherheit: Die schmale, schnell befahrene Ma-5010 fährst du hintereinander und ohne Belastung; gewendet wird oben nur auf dem Parkplatz in Cura, unten in Randa aus dem Stand.
Streckenverlauf:
Km 0–6,2: Vom Shop geht es durch Can Pastilla auf den Camí de Son Fangos (km 1,8), vorbei an Es Pil·larí und über den Camí de les Barraques auf die Ma-19A, die alte Straße nach Llucmajor (km 6,2). Die parallele Ma-19 ist Autobahn und tabu.
Km 6,2–16,6: Die Ma-19A steigt sanft von 47 auf rund 170 m bis zum Abzweig Camí des Camp Pelat (km 11,7) – hier setzt du deine Aktivierungen. Llucmajor umfährst du auf der Ronda de Ponent.
Km 16,6–21,4: Am Kreisverkehr bei km 16,6 geht es auf die Ma-5010 Richtung Algaida: 3,8 km leicht bergauf, ohne Seitenstreifen und mit schnellem Verkehr, also hintereinander und ohne Belastung. Bei km 20,4 rechts auf die Ma-5017, die mit rund 5 % nach Randa ansteigt.
Km 21,4–67,9: Jede Wiederholung führt vom Beginn der Ma-5018 im Dorf (km 21,4, 296 m) zum Parkplatz des Santuari de Cura (km 26,0, 540 m). Die ersten 1,5 km sind mit rund 7 % am steilsten, danach 4–6 % durch die Kehren, vorbei an den Abzweigen zu den Heiligtümern Gràcia und Sant Honorat. Wende innerhalb des Parkplatzes, fahr dieselbe Straße hinunter und wende unten aus dem Stand. Die Wiederholungen starten bei km 21,4, 30,7, 40,0, 49,3 und 58,6; die letzte Abfahrt endet bei km 67,9.
Km 67,9–89,4: Zurück geht es auf demselben Weg (auf der Ma-5010 wieder hintereinander und ohne Belastung), komplett asphaltiert und ab Camp Pelat (km 77,7) überwiegend bergab.
Die Trainingseinheit
≈ 4–4½ h · 89,4 km · 1.570 Hm · 5 × Randa–Cura
Intensitätsverlauf: Breite = Zeit, Höhe = % FTP
- Einfahren55 minZ256–75 % FTP69–83 % LTHRRPE 3km 0–21,4
Dazu 3 × 30 s mit 100–110 U/min. Ma-5010 hintereinander ohne Belastung, bis Randa höchstens 80 % FTP.
- Aktivierungen auf Ma-19A2 × 3 minZ3–Z488–92 % FTPRPE 6km 6,2–11,7
Dazwischen 3 min locker, fertig bis zum Abzweig Camp Pelat (km 11,7). Nur die alte Ma-19A, nie die Autobahn Ma-19.
- 1. Auffahrt14–22 minZ385–88 % FTP88–92 % LTHRRPE 5–6km 21,4–26,0
Einrollen: gleichmäßig aus dem Dorf einsteigen, kein Sprint. Hintereinander rechts; am Beginn der Ma-5018 Lap drücken.
- Abfahrt als Erholung9–11 min + 2 minZ1< 55 % FTP
Auf dem Parkplatz wenden, Weste an. Auf deiner Spur bleiben, vor den Kehren bremsen, Rollsplitt beachten. Unten aus dem Stand wenden, 2 min locker.
- 2. und 3. Auffahrt2 × 14–22 minZ3–Z488–94 % FTP90–96 % LTHRRPE 6–7km 30,7–35,4 · 40,0–44,7
Sweet Spot sitzend, 80–90 U/min; für den 7-%-Auftakt brauchen die meisten etwa 34 × 28–32. Dort nie über 100 % FTP.
- 4. Auffahrt – Kraft14–22 minZ3–Z488–92 % FTPkm 49,3–54,0
Sitzend mit 60–65 U/min als Kraftausdauer. Empfindliche Knie: normale Trittfrequenz wie bei der 3. Auffahrt.
- 5. Auffahrt – Schwelle14–22 minZ495–100 % FTP95–102 % LTHRRPE 8km 58,6–63,3
Nur wenn die Auffahrten 2–4 ihre Vorgaben erreicht haben, sonst erneut Sweet Spot. Die steilen ersten 1,5 km auch jetzt nie über 100 % FTP.
- Ausfahren45 minZ1–Z2< 70 % FTPkm 67,9–89,4
Ma-5010 hintereinander mit Rücklicht, dann nur die Ma-19A; ab Camp Pelat (km 77,7) überwiegend bergab.
Trainingsabschnitte auf der Strecke klicken, um sie auf der Karte zu zeigen
- Aktivierungen auf der Ma-19A 2 × 3 min · 88–92 % FTPkm 6,2–11,7
- 5 × Anstieg Randa–Cura 5 × 4,7 km · 85–100 % FTPkm 21,4–26
60–90 g Kohlenhydrate pro Stunde und 2 Flaschen (0,5–0,75 l pro Stunde, bei Wärme mehr), Wasser nachfüllen in Cura oder in Randa. Iss oben oder unten, nie in den Kehren.
Weniger Erfahrene fahren 3 Auffahrten – eine bei 85–88 % FTP, zwei bei 88–94 % – insgesamt etwa 71 km und 1.080 m.
Sehr Starke hängen eine sechste Auffahrt bei 88–92 % FTP an (+9,3 km, ca. +250 m, ca. 30 min). Option: In der letzten Auffahrt die letzten 500 m nach der letzten Kehre voll fahren.
Bei den Auffahrten 1–3 solltest du noch in kurzen Sätzen sprechen können, bei der fünften nur ein, zwei Worte; der Puls hinkt 2–3 Minuten hinterher, jag ihm am steilen Anfang nicht nach. Die Auffahrten 2 und 3 sollten etwa 30–60 s schneller sein als die erste; ist die 3. oder 4. mehr als eine Minute langsamer als die 2., fahr die fünfte im Sweet Spot.
Die Intensitäten sind Richtwerte – je nach Form und Verkehr anpassen.
Sicherheit auf der Strecke Abschnitte mit km per Klick auf der Karte zeigen
- Nur Ma-19A, Llucmajor umfahren
Nimm nur die alte Ma-19A: Die parallele Ma-19 ist Autobahn und für Räder gesperrt. Bleib auf der Ronda de Ponent um Llucmajor: Im Zentrum ist während der Herbstmärkte (Ende September bis Mitte Oktober) und an den Markttagen Mittwoch, Freitag und Sonntag vormittags viel los.
km 6,2–16,6 - Ma-5010: schmal, schneller Verkehr
Die Ma-5010 vom Kreisverkehr in Llucmajor bis zum Abzweig nach Randa ist schmal, ohne Seitenstreifen und schnell befahren. Fahr hintereinander, ohne Belastung und auch tagsüber mit Rücklicht – ebenso auf dem Rückweg (bis km 72,8).
km 16,6–20,4 - Verkehr am Anstieg nach Cura
Cura ist ein beliebtes Ausflugsziel: Rechne am Anstieg mit Autos, am Wochenende mit Reisebussen und manchmal mit Buggy-Touren. Fahr hintereinander rechts und steig gleichmäßig in jede Wiederholung ein, statt aus dem Dorf zu sprinten.
km 21,4–26 - Abfahrt: Kehren und Rollsplitt
Die Abfahrt hat enge Kehren, stellenweise Rollsplitt und entgegenkommende Autos: Sie ist Erholung, kein Rennen – bleib auf deiner Spur und brems vor jeder Kurve. Prüf vor der ersten Abfahrt Bremsen und Reifen und iss nie in den Kehren.
km 21,4–26 - Wo sicher wenden
Oben nur innerhalb des Parkplatzes am Santuari de Cura wenden, nie auf der Straße. Unten in Randa am Beginn der Ma-5018 in der engen Dorfstraße anhalten und aus dem Stand wenden.
km 21,4–26 - Nur auf Asphalt bleiben
Bleib auf dem Asphalt der Ma-5018. Ignoriere den unbefestigten Camí vell nach Cura, die Zufahrt nach Gràcia und die Fußwege, die die Kehren abkürzen – manche Routenplaner schlagen sie als Abkürzung vor.
km 21,4–26 - Kühler Gipfel, kurze Tage
Oben auf 540 m ist es windiger und kühler als an der Küste, zieh vor jeder der fünf Abfahrten die Weste an. Von November bis Februar sind die Tage kurz: spätestens um 9–10 Uhr los, mit Front- und Rücklicht.
Tipps unserer Guides
- Cura ist ein beliebtes Ausflugsziel: Rechne mit Autos und Reisebussen. Fahr hintereinander rechts und steig gleichmäßig in jede Wiederholung ein, statt aus dem Dorf zu sprinten. Die Abfahrt ist Erholung, kein Rennen: auf deiner Spur bleiben, vor jeder Kehre bremsen, auf Rollsplitt achten. Gewendet wird nur auf dem Parkplatz oben und unten aus dem Stand.
- Die Ma-5010 zwischen Llucmajor und dem Abzweig nach Randa ist schmal, ohne Seitenstreifen und mit schnellem Verkehr. Fahr hintereinander, ohne Belastung und auch tagsüber mit Rücklicht. Nimm nur die alte Ma-19A: Die parallele Ma-19 ist Autobahn und für Räder gesperrt.
- Prüf vor der ersten Abfahrt Bremsen und Reifen. Um auf dem 7-%-Auftakt im Sweet Spot 80–90 U/min zu halten, brauchen die meisten eine Übersetzung um 34 × 28–32. Kopple Brustgurt oder Powermeter vor der Abfahrt am Shop und drück zu Beginn jeder Wiederholung die Lap-Taste.
- Kein Powermeter? Bei den Wiederholungen 1–3 solltest du noch in kurzen Sätzen sprechen können, bei Nummer 5 nur ein, zwei Worte. Der Puls hinkt 2–3 Minuten hinterher – jag ihm am steilen Anfang nicht nach. Nutze die Zeiten: 2 und 3 sollten etwa 30–60 s schneller sein als 1; ist 3 oder 4 mehr als eine Minute langsamer als 2, fahr die fünfte im Sweet Spot.
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