Bewegung auf dem Fahrrad und idealer reifendruck beim Strassenfahrrad
Obwohl das auf den ersten Blick nicht so aussehen mag, hängen die Kunst der richtigen Bewegung auf dem Fahrrad und der geeignete Reifendruck eng zusammen. Beide Faktoren geben dem Fahrer bei verschiedenen…

Obwohl das auf den ersten Blick nicht so aussehen mag, hängen die Kunst der richtigen Bewegung auf dem Fahrrad und der geeignete Reifendruck eng zusammen. Beide Faktoren geben dem Fahrer bei verschiedenen Fahrtätigkeiten ein Gefühl der Sicherheit und ermöglichen es ihm, jede Situation zu bewältigen, die auf der Straße eintreten kann.
Freie bewegung des körpers
Radfahrer sollten sich beim Fahrradfahren immer natürlich fühlen, der Oberkörper und der Rumpf des Körpers entspannt sein und dem Fahrrad die Möglichkeit geben, sich ohne Verlust an Geschwindigkeit frei zu bewegen. Vergessen Sie nicht, dass die Position des Fahrers immer dem Gelände entsprechen soll, damit sein Schwerpunkt die Griffigkeit des Hinterrads unterstützt.
- Bei der Fahrt bergauf bewegt sich der Schwerpunkt des Radfahrers entsprechend der Fahrbahnneigung nach vorne.
- Bei Bergabfahrten hingegen verlegen wir den Schwerpunkt je nach Straßenneigung mehr nach hinten.
- In der Ebene bleibt der Körper in der natürlichen Position mit dem Schwerpunkt in der Mitte.
Im sitzen fahren
Während der Körper beim Fahren im Sitzen stets ruhig bleibt, kommt es beim Fahren im Stehen darauf an, die Bewegung des ganzen Körpers effektiv zu nutzen und die Arbeit der Arme, Beine und des Rumpfs zu synchronisieren. Dies ist besonders dann von Nutzen wenn wir möglichst viel Kraft in die Pedale übertragen müssen, besonders beim Beschleunigen im Anstieg, beim Losfahren oder bei Sprints. Im Idealfall kopiert das Fahrrad die Bewegung des gesamten Körpers. Die Leistung erhöhen können wir in diesem Moment auch, wenn wir den Lenker unten halten, wodurch wir unsere aerodynamische Position verbessern können.
Richtiger reifendruck
Die Haftung der Reifen ist äußerst wichtig für eine richtige und sichere Fahrt. Wenn der Reifendruck zu hoch oder zu niedrig ist, setzen wir uns einer ganzen Reihe von Problemen aus. Wir werden das Fahrrad nicht richtig auf der Straße halten können, und die Reifen werden pannenanfälliger sein.
Allgemein gilt, dass der ideale Luftdruck für Straßenreifen zwischen 7,5 und 8,5 bar und für Schlauchreifen zwischen 8,5 und 11 bar liegt. Wir sollten immer den Empfehlungen des Herstellers folgen und das Gewicht des Fahrers berücksichtigen.
Völlig anders ist die Situation auf einer nassen Fahrbahn, bei der wir uns für einen niedrigeren Reifendruck entscheiden sollten, der eine größere Kontaktfläche der Räder und der Fahrbahn bietet. Die gleiche Regel gilt für die Fahrt auf rauen Oberflächen und auf Kopfsteinpflaster.

