Energiezufuhr während des Trainings
In den letzten Folgen der Serie haben wir über die Bedeutung von Kohlenhydraten, Lipiden und Proteinen im Körper eines Sportlers gesprochen und betont, wie wichtig die Versorgung des Körpers mit Vitaminen,…

In den letzten Folgen der Serie haben wir über die Bedeutung von Kohlenhydraten, Lipiden und Proteinen im Körper eines Sportlers gesprochen und betont, wie wichtig die Versorgung des Körpers mit Vitaminen, Antioxidantien und Ballaststoffen ist. Dieses Mal konzentrieren wir uns auf die Wichtigkeit der Energiezufuhr während der körperlichen Leistung selbst.
Lange Trainingseinheiten oder Rennen zehren nicht nur an der körperlichen Fitness. Wenn Sie Ihren Körper an Ihrem großen Tag nicht ausreichend mit Energie versorgen, wird das Werk von Wochen oder Monaten guten Trainings zunichte gemacht. Nur bei Einhaltung der richtigen Regeln und nur, wenn Sie auf Ihren Körper hören, können Sie am entscheidenden Tag erfolgreich sein und eine gute Leistung erbringen.
Aktivierung vor dem training
Bevor Sie mit Ihrem Training beginnen, benötigt Ihr Körper hinreichend Zeit, um sich zu aktivieren. Ihr Körper muss mindestens zwei Stunden vor jeder körperlichen Aktivität hochgefahren und mit Energie versorgt werden. Je intensiver und länger die Leistung ist, die Sie erwartet, desto gründlicher müssen Sie sich vorbereiten.
Einen Tag davor sollten Sie sich auf leicht verdauliche Lebensmittel konzentrieren, die eine ausreichende Menge an Kohlenhydraten enthalten. Sie sollten auf Fleisch verzichten, da die Verdauung lange dauert und dessen Verarbeitung Ihren Körper zusätzliche Energie kostet.
Radfahrerfrühstück
Am Morgen beginnen Sie am besten mit Haferbrei und Obst. Diese bieten Ihnen die richtige Zusammensetzung von Kohlenhydraten, Mineralien und Spurenelementen. Frühstücken sollten Sie am besten etwa zwei Stunden vor der Aktivität. Brot mit Schinken heben Sie für Ihre Ruhetage auf. In diesem Moment sollten Sie es auch nicht mit Proteinen und Fetten übertreiben.
Energiezufuhr bei der physischen leistung
Das richtige Timing und die regelmäßige Zufuhr Ihrer Energiequellen hat entscheidende Bedeutung. Wenn Sie erst dann essen, wenn Sie Hunger haben, ist es schon zu spät. Begeben Sie sich auf eine mehr als zweistündige Fahrt, unterschätzen Sie schon vom Beginn der Belastung selbst nie die Energieversorgung. Nach einer zweistündigen Fahrt bewegen sich Ihre Reserven an Muskelglykogen gen Null. Alles hängt von der Intensität ab, mit der Sie fahren. Bei der eigentlichen Ausdauerleistung sollten Sie Ihrem Körper alle 20 bis 30 Minuten Kohlenhydrate in kleinen Dosen gönnen.
Beginnen Sie mit komplexen Polysacchariden, die Sportriegel und Flapjacks enthalten. Dann arbeiten Sie sich zu einfachen Kohlenhydraten in Gelform in Tube oder Beutel vor. Bei geeignetem Konsum von verschiedenen Arten von Energiequellen nutzen Sie deren unterschiedliche Absorptionsgeschwindigkeit und fühlen Sie sich während der Leistungsabgabe wohl.
Es ist auch wichtig, Ihre Herzfrequenz zu beobachten, die für uns den aktuellen Körperzustand beschreibt, und das Trinkregime einzuhalten.
essen nach der physischen leistung
Innerhalb von zwanzig Minuten nach Beendigung der Aktivität müssen Sie Ihren Körper mit möglichst viel Kohlenhydraten versorgen, und zwar in der einfachsten Form. Idealerweise flüssig mit erholsamen Sportcocktails. Später fügen wir Lebensmittel haben, die leicht verdaulich und reich an Kohlenhydraten und Proteinen sind. Eine förderliche Ergänzung für Ihren Körper sind die verzweigtkettigen Aminosäuren BCAA, da diese einen wesentlichen Beitrag zum gesamten Erholungsprozess leisten. Obst, besonders Bananen, sind empfehlenswert. Rühren Sie hingegen möglichst keine fetthaltigen Lebensmittel an.
Ziel ist es, Ihren Körper mit der richtigen Energiemenge zu versorgen, damit kein Energieüberschuss entsteht und sich somit keine Fettvorräte bilden können. Andererseits ist auch ein Energiedefizit nicht gut, da es Sie vom Sport abhalten kann. Eine Ausnahme bildet eine kontrollierte Gewichtsreduzierung, bei der die Menge an Lebensmitteln, die ein Sportler konsumieren soll, genau bestimmt wird.

