Richtige schalt- und Trettechnik beim Strassenfahrrad
Obwohl es den Anschein haben mag, dass es sich beim Schalten und Treten um selbstverständliche und oft auch intuitive Aktivitäten handelt, sollte man einige Grundregeln kennen, die für Anfänger besonders nützlich sein…

Obwohl es den Anschein haben mag, dass es sich beim Schalten und Treten um selbstverständliche und oft auch intuitive Aktivitäten handelt, sollte man einige Grundregeln kennen, die für Anfänger besonders nützlich sein können. Sobald Sie etwas falsch gelernt haben, ist es nicht einfach, es neu zu lernen, und es kann unseren Fahrten ein großes Stück Freude nehmen.
Richtige schalttechnik
Schalten sollten wir reibungslos und mit Vorlauf. Deshalb sollten wir immer nach vorne schauen und bereit für eine Änderung der Fahrbahnneigung oder ein Bremsen vor einer Kreuzung sein. Die Kette sollte eine angemessene Kreuzlinie bei Verwendung beider Zahnräder und des gesamten Umfangs der Kassette haben.
Auf keinen Fall dürfen wir die Zahnräder kreuzen und das große Zahnrad mit dem Ritzel kombinieren oder umgekehrt. Neben der Verkürzung der Lebensdauer der einzelnen Komponenten besteht auch die Gefahr, dass die Kette aushakt.
Das Schalten bei Höchstgeschwindigkeit birgt die Gefahr, dass die Kette reißt oder deformiert wird. Dies geschieht normalerweise, wenn der Fahrer zu wenig auf das achtet, was vor ihm liegt.
Achten sie beim treten auf die frequenz
Das Treten selbst unterteilen wir in zwei gleichmäßig aneinander anknüpfende Bewegungen. In der ersten Phase tritt der Fuß nach unten und setzt das Pedal in Bewegung. In die folgende Aufwärtsbewegung sollte der Fahrer auch die Wade sowie die Rückseite des Schenkels miteinbeziehen, wobei sie an die erste Phase nahtlos anknüpft. Nur so kann er sein Potential und die eingesetzte Energie voll ausnutzen.
Für eine komfortable und effektive Fahrt ist die richtige Trittfrequenz von großer Bedeutung. Im Idealfall ist sie auf flachem Profil höher, zwischen 90 und 120 Umdrehungen pro Minute. Bei der Bergauffahrt verwenden wir niedrigere Gänge am besten mit einer Trittfrequenz von 60 bis 80 Umdrehungen pro Minute.
Die optimale Trittfrequenz unterscheidet sich von Fahrer zu Fahrer, je nach Trainingsform, Jahreszeit und vielen anderen Faktoren. Ihr persönlicher Radsporttrainer gibt Ihnen dazu gerne den richtigen Rat.

